CS:GO Team am Start

Seit gestern haben wir wieder ein CS:GO Team am Start. Es ist noch alles in den Anfängen, noch viel zu tun, sieht aber dennoch gut aus. Namen für das Team gibt es derzeit noch keinen. Das Team besteht aus folgenden Spielern:

  • Projekt-Nero (Team-Leitung)
  • Nijume
  • German Puppy
  • Hacker
  • John
  • Vaati
  • gweep
  • OrdenAmeise

Die Leitung des Teams unterliegt Projekt-Nero. Aktuell geht es vorwiegend um gemeinsames MatchMaking in CS:GO, mit dem Ziel besser zusammenzuspielen mit allem, was dazu gehört.

Nachtrag: Team upgedated – aktueller Stand (2020-08-15)

CS:GO – AMD Ryzen 7 2700x vs Ryzen 7 3800XT

Nachdem AMD die neue „verbesserte“ AMD Ryzen XT-Serie auf den Markt gebracht hat, ich noch auf einem AMD Ryzen 7 2700x herumgurke, dachte ich, ich hole mir so einen neuen Ryzen XT. Da ich nicht der erste mit extrem überhöhten Preisen sein wollte, habe ich noch etwas gewartet. Ich habe die beiden CPU’s im Standardtakt getestet mit dem FPS Benchmark in CS:GO.

Zum Einsatz kam hierbei ein ASUS Mainboard mit dem x470 Chipsatz, 64GB DDR4 Ram (3200), eine ASUS ROG Strix 1080 GTX sowie die beiden CPU’s mit einem bequiet! Dark Rock 4 Pro Prozessor Kühler und der Thermal Grizzly Kryonaut Wärmeleitpaste.

Das Ergebnis ist:
AMD Ryzen 7 2700x – 298,91 fps
AMD Ryzen 7 3800XT – 426,62 fps

Wer also einen 3700x oder einen 3800x besitzt, gewinnt dadurch kaum etwas, steht sich nicht zum Preis Leistung. Auch für mich war es nur bedingt sinnvoll, ich wollte über die gesamte Bandbreite nicht mehr unter 240 fps kommen, da mein Monitor mit 240 Hz arbeitet. Allerdings, je nach Map und Stelle, sowie Spieler und Granaten, kommt es auch mal vor, dass ich auch unter die 240 fps komme, wenn auch nur selten.

Mit meinem Setup macht das Übertakten übrigens kaum einen Sinn, ich habe die ASUS Software Übertaktung bei einer Raumtemperatur von 30°C durchgeführt, so komme ich auf einen Basistakt von 4500 MHz. Das ist allerdings, bei dem anscheinend verbesserten Turbotakt sogar so, dass ich mit 421,19 fps weniger fps habe, als ohne Übertakten. Allerdings eine stabilere Taktrate, da die CPU nicht ständig nach oben und unten taktet. Das passiert einfach deshalb, weil die Engine von CS:GO nicht fähig ist, mit Multicore gut umzugehen bzw. auch beim Singecore nicht ansatzweise die CPU voll ausnutzt. Wir reden hier bei ca. 25-28% beim AMD Ryzen 7 2700x.

Dennoch bin ich ganz zufrieden mit der Leistung, ich werde mir ggf. noch eine Wasserkühlung besorgen und an einem etwas kühleren Tag noch einen Versuch des Übertakten starten. Ggf. lässt sich noch etwas mehr über die ASUS Software rausholen. Alternativ kann man sich natürlich auch selbst spielen, da geht garantiert noch mehr, ich allerdings habe immer gerne einen Sicherheitspuffer. Letzt endlich soll die CPU doch länger halten, da ich sie später noch als Server einsetzen werde. Aktuell bin ich aber mit dem +30% mehr Leistung gegenüber dem 2700x zufrieden.

Das nächste Aufrüsten des PC’s sollte dann mit der 4000er Serie von AMD einhergehen und dann lohnt sich vielleicht auch eine neue Grafikkarte der nVidia 3000er Serie, oder AMD haut noch etwas raus, das mich interessiert.

Vielleicht konnte ich jemanden damit helfen bei der Kaufentscheidung. Wer genug fps hat und mit seinem System zufrieden ist, sollte sowieso auf die neuen 4000er CPUs von AMD warten.

Übrigens, den Ryzen 9 3900XT hatte ich auch in Erwägung gezogen, da dieser aber für 120 Euro mehr, max. 20 fps mehr bringt, fand ich das nicht lohnenswert. Darüber hinaus ist dieser, technisch bedingt, schlechter zum Übertakten. Bringt aber bei anderen Applikationen durchaus seine Vorteile, nur eben bei CS:GO nicht.

SoundBlaster X G6

SoundBlaster ist seit vielen Jahren einer der Standardhersteller beim Thema Sound und Computer. Die Firma liefert seit vielen Jahren solide gute Hardware im Consumer Bereich. Daher kann man in der Regel, wie auch bei Logitech nichts falsch machen. Je spezieller das Thema ist, mit dem zu tun hat, desto eher greift man dann zu speziellen Komponenten. Ein Musiker wird eher zu spezielleren Soundkarten greifen als Standardanwender, ebenso der Gamer zu dem ihm passenden Genre.

In meinem Fall ging es um Gaming und ehrlich gesagt hätte ich auch gar nicht zur SoundBlaster gegriffen, wenn mein Headset (Sennheiser Game Zero) nicht schon so speziell wäre. Die Ausgangslage war, dass Sennheiser Game Zero ist in den Höhen und Mitteltönen sehr stark, was für mein Anwendungsgebiet Shooter, speziell CS:GO sehr von Vorteil ist. Stimmen und eben Steps werden gut hervorgehoben. Meine Zowie Vital tut das übrigens auch ganz gut, weswegen das Headset und die Soundkarte nicht ganz kompatibel miteinander sind. Mit der kleinen SoundBlaster Play 2! Klang das schon besser, allerdings habe ich festgestellt, dass diese kleine USB-Soundkarte einfach zu wenig Leistung hat, um das Headset zu befeuern. Also habe ich mir einige Alternativen angeschaut und bin bei der SoundBlaster X G5 bzw. G6 angelangt. Mehr geht natürlich immer, ist nur eine Frage wie viel man bereit ist, dafür zu bezahlen. Ich habe mich, da ich einen guten Preis für die G6 gefunden habe, für die G6 entschieden. Dieses USB-Soundkarte harmoniert ganz gut mit dem Sennheiser Game Zero. Für Musik kann man sich auch die Equalizer anpassen und als Profil speichern. Es gibt einen optischen Eingang sowie Ausgang, welche ich aber nicht nutze als auch Klinke. Einen Lautstärkenregler, mit dem man auch lautlos schalten kann (einfach auf den Regler drücken), es gibt einen Schalter für normale Headsets und Kopfhörer im höheren Ohm Bereich und einen Schalter zwischen SBX- und Scout-Mode. Letzterer ist eben für die Shooter. In der Software kann man ebenfalls durch mehrere Funktionen durchschalten, spezielle Profile für Spiele, Film, Musik, usw., die Farben einstellen wie die obere Led leuchten soll (bei mir also Off, ich brauch den Ganzen Aurora/RGB Mist nicht) Leider betrifft das nur das X, ich brauche z. B. auch keine LED beim Lautstärkenregler. Ich spiele mit Licht und nicht im Dunkeln. Hier kommen wir übrigens zu einem Manko der Soundkarte, was viele von Tastaturen kennen oder Mäusen, die auch dann leuchten, wenn der PC abgedreht ist. Das macht diese Soundkarte leider auch.

Sonst bin ich Happy damit, ich wäre aber froh gewesen, es würde wie bei Zowie, ohne einer fetten Software funktionieren. Je weniger Software, desto weniger Fehler. Die Software (32 Bit) verbraucht um die 180-190 MB vom Arbeitsspeicher. Das ist nicht wenig, aber heute ohne weiters vertretbar. Unter 16 GB Ram sollte heute sowieso kein Gaming PC ausgestattet sein. CPU-Auslastung bleibt bei meinem AMD Ryzen 7 2700x stehts auf 0% für die USB-Soundkarte.

Die Soundkarte bietet auch eine 7.1 Unterstützung an, soweit ich weiß ist das Software mäßig simuliert, mein Headset ist Stereo, daher ist es immer deaktiviert. In CS:GO funktioniert Surround Sound nicht wirklich, mit Stereo spielt es sich wesentlich besser.

Fazit: Die letzten drei Jahre war ich mit der SoundBlaster Play 2! bzw. mit der Zowie Vital und den Razer Hammerhead Pro v2 ganz gut unterwegs und konnte sehr oft Dinge hören, die andere nicht hörten. Da ich aber nun beim letzten von vier Hammerhead Pro v2 In-Ear Kopfhörer angekommen bin (alle sind mit einem Kabelbruch kaputt gegangen, bis auf eines) und ich festgestellt habe, das nun der Vorteil den ich einst hatte, durch die immer besser werdenden Headsets verloren ging, musste eine neue Lösung her. Fürs Gamen kann ich das Sennheiser Game Zero und die SoundBlaster X G6 empfehlen. Wer mehr Wert auf Musik und Filme legt, der auch nicht nur ein Spiel spielt, der sollte zu einem Headset greifen, das sich allgemeiner Einsetzen lässt, z. B. Sennheiser Game One (hab ich allerdings nur gelesen, nicht getestet). Die SoundBlaster X G6 ist zumindest zu ziemlich allem kompatibel, da sie zwar fürs Gaming ausgelegt ist, aber das definiert sich eigentlich nur durch den Scout Mode (den hatte meine SoundBlaster Play 2! Auch schon, die Play 3! Übrigens nicht).
Abgesehen von den LED, welche auch dann leuchten wenn der PC abgedreht ist, habe ich nichts gefunden das ich schlecht finden würde, sie hat aber auch nichts was mich aus den Socken haut. Es ist eine Soundkarte für Gamer und tut das was ich mir erwarte, soweit zu meiner Zufriedenheit.  Die Soundleistung ist in der Preisklasse definitiv in Ordnung, besseres gibt es definitiv, ob es das Wert ist muss jeder für sich entscheiden.

 

Sennheiser Game Zero im Test

Das Sennheiser Game Zero platziert sich definitiv als Gaming Headset. Ich würde sogar sagen, es geht auch stark Richtung Shooter und ähnlichen Spielen, wo man auf Geräusche der Gegner angewiesen ist. Das merkt man an der Soundwiedergabe, wo Höhen und Mitteltöne stark hervorgehoben werden.

Angeschlossen wird das Game Zero an der Soundkarte. Entweder über getrennte 3.5 mm Klinkenstecker, Mikrofon und Headphone-Speaker oder über einen 3.5 mm Klinkenstecker, bekannt von den Smartphonekopfhörer wo alles über ein Kabel übertragen wird. Beide Kabel sind im Lieferumfang enthalten. Dazu gibt es noch eine nette Tasche für den Transport, z. B. zu LAN-Partys bei Freunden oder Veranstaltungen.

Ich habe das Game Zero auf drei Soundkarten getestet. Erst auf der Zowie Vital und der SoundBlaster Play2! (da diese gegenüber der 3er den Scout Mode hat). Auf der Zowie Vital klang das Ganze äußerst seltsam, was ich mir erst gar nicht erklären konnte. Alles war sehr dünn und ich konnte mit keiner Einstellung ein brauchbares Ergebnis erziehen. Es klang immer „außerirdisch“. Auf der SoundBlaster Play2! Klang es für mich brauchbar, aber ich habe bemerkt, dass die kleine Soundkarte nicht das Potenzial des Game Zero umsetzen kann. Das war so in etwa als würde mein sich die beste CPU und die beste Grafikkarte kaufen, aber mit einer Festplatte und nur 4 GB Ram unter Windows betreiben.

Daher habe ich mir die SoundBlaster X G6 dafür zugelegt. Mit dieser hat man einige Einstellmöglichkeiten, womit man das HeadSet dann auch für Musik und Film nutzen kann, wer fette Bässe erwartet wird aber auch hier enttäuscht, dafür ist das HeadSet einfach nicht ausgelegt. So richtig stimmig wird das Headset nie für Musik und Film, aber durchaus nutzbar. Allerdings nur wenn die Soundkarte entsprechend mitspielt. Das ist der Grund, warum die Zowie Vital absolut nicht passt, die Soundkarte von Zowie ist ebenfalls auf das Gaming zugeschnitten und beide Liefern einfach zu viele höhen und Mitteltöne. Selbst bei vollem Bass klingt es mit dem Game Zero noch viel zu dünn. Da die Zowie Vital USB-Soundkarte im deutschsprachigen Raum, aktuell, nicht mehr zu bekommen ist, ist es für die meisten sowieso kein Thema.

Mit der Kombination Sennheiser Game Zero und der SoundBlaster X G6 bin ich sehr zufrieden. Ich kann die Steps sehr gut hören, an der Stelle muss gesagt werden, ich spiele fast nur CS:GO. Für andere Spiele wäre mir der Sound ggf. sogar zu dünn, bei allen Shootern natürlich sehr hilfreich. Ich könnte mir vorstellen das diese Kombination auch bei Rainbow 6 Siege sehr gut funktioniert, allerdings ist mir das Spiel zu sehr in die Fantasie Schiene abgedriftet.

Zum Thema Passform, das Headset sitzt sehr gut und angenehm. Typisches Problem bei geschlossenen Kopfhörer ist das Schwitzen bei zunehmenden Temperaturen (Ohr-Polster sind austauschbar). Mehr kann ich dazu nicht sagen, es gibt nichts das mich stört, auch nach längerem zocken. Ich wüsste auch nicht was man daran ändern könnte, außer vielleicht eine Kühlung 😊 Die Geräuschunterdrückung von Umgebungsgeräuschen funktioniert ähnlich der Ear-in, wenn auch nicht ganz so gut. Was mich stört, ist der Lautstärkeregler am Kopfhörer. Beim ablegen drehe ich oft leiser, an sich mache ich das aber auf der USB-Soundkarte über den Regler oder über die Fn-Taste und F2 bzw. F3 (leiser, lauter) über die Zowie Celeritas II Tastatur, Ähnliches gibt es auf zahlreichen anderen Tastaturen.
Irgendwo habe ich gelesen, dass man das Kabel, wenn es auf der Kleidung streift, im Headset hört, wenn man sich bewegt. Ich muss sagen bedingt. Es stimmt, allerdings ist es mir beim Spielen nicht aufgefallen, da ich beim zocken nicht herumtanze oder mich ständig bewege. Könnte besser sein, ja, aber es hat mich zu keinem Zeitpunkt gestört, wenn es mal vorgekommen ist. Das liegt definitiv an dem etwas zu steifen Kabel, hier könnte Sennheiser etwas nachbessern.

Das Gewicht liegt bei 300 g, das ist laut anderen Tester nicht unbedingt leicht, fällt aber meiner Meinung nach nicht auf. Es drückt nicht, sitzt gut und ist somit kein Thema. Wichtiger ist vielmehr der Frequenzbereich, der von 15 – 28.000 Hz geht. Da ist definitiv alles für jeden dabei, selbst wenn jemand sehr feine Töne wahrnehmen kann. Betrieben wird das Headset mit 50 Ohm, für alle, die sich die Frage stellen, was muss ich auf meiner Soundblaster X G6 einstellen, der Schalter ist auf L zu setzen.

Fazit:

Für mich ist es ein Gaming Headset für Shooter, weniger geeignet für alltägliche Dinge. Gemacht für Gaming, so wie ein richtiges Rennrad für die Straße gemacht ist und ein Mountainbike für unebenes Gelände, so ist dieses Headset auf Gaming (Steps und Voice) abgestimmt. Ich bin sehr zufrieden damit und bin schon gespannt, wie lange es hält bzw. wann die Leistung nachlässt.

Zur Info: Das Headset und die Soundkarte habe ich selbst erworben, die Hardware wurde nicht gesponsert oder zur Verfügung gestellt. Das ist mein aktuelles Equipment und daher auch keine Werbung.

Zowie Vital Audio System

Info: Diese Rezension stammt vom 4. Oktober 2018 auf meinem privaten Blog. Die Zowie Vital USB-Soundkarte habe ich auch aktuell noch im Einsatz.

Jetzt habe ich die Hardware schon eine ganze weile im Einsatz und es wird Zeit mal die Rezension über meine neuersten Errungenschaften zu schreiben. Ich beginne heute mal mit der USB-Soundkarte aus dem Hause Zowie.

Wie bei bisher allen Zowie Gaming Produkten die ich habe/hatte, braucht man auch hier wieder keinen Treiber. Das wirklich Geniale an der Sache ist, die Soundkarte, das Audiosystem, funktioniert nicht nur unter Windows 10 (das ich seit 1803 nicht mehr mag) sondern auch unter Linux (was ich seit 1803 mehr mag als jemals zuvor). Das hat mich wirklich überrascht. Generell muss man ja sagen, das Linux schon so gut, wie alles unterstützt.

Aber nun zur Hardware. Das Zowie Vital Audio System hat alles, was ich brauche. Ich kann die Lautstärke regeln, zwischen Headset und Lautsprecher hin und herschalten. Ich kann denn Bass und Treble verstellen. Das Mikrofon kann ich muten, ebenso lauter und leiser stellen. Und das alles ohne Software, nur über das USB-Device.

Ich habe zuvor die SoundBlaster Play! 2 USB-Soundkarte benutzt, weil ich mir irgendwann eingestehen musst, dass die Realtek Soundchips am Mainboard kacke sind. Sie reichen für normale Dinge, um einfach einen Ton zu haben oder nebenher ein wenig Musik abzuspielen, aber nicht für Games, wo man lauscht, wo sich gerade der Gegner befindet (das gilt vor allem bei Multiplayerspiele).

Surround ist seit dem Tag, an dem ich begriffen habe, das er über Headsets gar nicht möglich ist, auch kein Punkt mehr für meine Gaming, verwende ich nur noch In-Ear Kopfhörer. Das alleine hat mir schon Vorteile gebracht, dann habe ich die SoundBlaster genutzt, was noch mal einen Sprung nach vorne brachte und ich somit schon mehr, als 95% der Spieler in CS:GO, gehört habe. In Rainbow Six Siege hat sich das etwas geändert, da es schwerer wurde, zu erkennen, von wo gerade die Geräusche kamen. Das hat sich mit dem Zowie Vital ordentlich verbessert. Bei Rainbow Six Siege spielt man vor allem in Räume und die Steps und anderen Geräusche reflektieren sich auf den Wänden. Das macht es schwerer den Gegner zu lokalisieren. Mit dem Zowie funktioniert das aber sehr gut, wesentlich besser als mit den SoundBlaster USB-Karten.

Ich muss aber auch ehrlich sein, der Sprung zwischen der OnBoard Soundkarte und der SoundBlaster Play! 2 fiel höher aus als zwischen der SoundBlaster Play! 2 und dem Zowie Vital. Der Unterschied ist aber hörbar und bringt im Gaming (vor allem um Multiplayer) Vorteile. Die Play! 2 gibt es übrigens nicht mehr neu zu kaufen (außer vielleicht Restposten), der Nachfolger Play! 3 versagt, das Teil rauscht störend.

Aber auch so ehrlich, das wie bei allen Produkten wo es in den Profi-Sektor geht, liegen die Kosten für ein wenig Verbesserung recht hoch. Diese Erfahrung habe ich bei der Fotografie, bei der IT (z.B. Unterschied GTX 1080 zu GTX 1080 Ti) sowie auch beim Mountainbike gemacht. Dort kostet jedes Gramm ab einer bestimmen Preisklasse so viel, das sich fast ein Kleinwagen darum ausgeht.

Mein Fazit: Eine super Soundkarte für einen zugegebenen höheren Preis (zu diesem Zeitpunkt 177 Euro), die in allen Bereichen überzeugen kann. Man kann alles über die Tasten steuern, HeadSet und Lautsprecher gleichzeitig anstecken, kompatibel zu Windows und Linux (getestet mit Ubuntu Desktop 18.04 LTS). Aber das Wichtigste, beim Gaming bringt sie Vorteile, man kann die Gegner noch besser lokalisieren (getestet bei Shooter) als mit gewöhnlichen Soundkarten.

 

 

Zowie EC2-B CS:GO Edition

Info: Dieser Arktiel stammt vom 18. Juni 2018, von meinem Privaten Blog. Ich verwende sie aktuell noch immer, musste auch bisher noch nicht die Gleiter tauschen.

Eigentlich hatte ich vor zwei Monaten schon eine Rezension geschrieben, war aber dann nicht so wirklich zufrieden damit. Mittlerweile sind vier Monate vergangen, seit ich die Maus mein eigen nenne, und habe zahlreiche Spielstunden in CS:GO und Rainbow 6 Siege mit dieser Maus verbracht.

Um die Geschichte mal kurz zu halten, meiner erste Maus zum Zocken war die des Amiga 500. Kugelmäuse waren lange Zeit das Einzige, was uns Gamern blieb und es machte sich auch keiner wirklich Gedanken darüber, welche Technik da zum Einsatz kam. Das was wir ständig als Tuning taten war die Gleiter zu reinigen und das Innere der Maus vom Dreck zu befreien, damit alles schön rund läuft. Mit dem Einzug der optischen Mäuse fiel auch das Lästige reinigen weg. Saubere Gleiter habe ich eigentlich erst, seit ich die modernen Stoffmauspads verwende und mein Hightech Mauspad Reinigungssystem. Im Übrigen sind mir seitdem auch keine Gleiter mehr kaputtgegangen. Somit habe ich zu noch alle Ersatz Gleiter meiner Zowie Mäuse, die im Lieferumfang mitgeliefert wurden. Ich kenne verschiedene Gaming-Mäuse von den verschiedensten Herstellern: Microsoft, Logitech, Razer, Steelseries, Roccat, Sharkoon, Mad Catz sowie zahlreiche unbekannte billig Hersteller und vermutlich habe ich noch den einen oder anderen vergessen. Das soll bedeuten ich kann auf eine lange Erfahrung zurückgreifen.

Ich verwende im Übrigen die Mäuse nicht nur für das Gaming, sondern auch für die Bildbearbeitung, da ich nicht immer mein Grafiktablett zur Hand nehmen möchte. Oftmals verwenden auch Grafiker Gaming-Mäuse, weil deren Sensoren weitaus präziser sind als die üblichen Office Mäuse. Wobei ich zugegeben muss, auch bei den Büro Nager hat sich viel getan.

Allerdings ein Hobby ist ein Hobby und dafür ist man bereit mehr Geld auszugeben. In der Fotografie benutze ich lichtstarke Objektive, die mich viel Geld gekostet haben, weil ich mit meinem Budget das Beste rausholen möchte. Das Zocken ist ebenso ein Hobby und ich wäge steht‘s ab, welches das beste Equipment für meinen Bedarf ist. In meinem Fall verwende ich aktuell Razer In-Ear Kopfhörer, einen Benq Zowie XL2720z Monitor mit 144Hz, die Zowie Celeritas II Tastatur sowie nun auch die Zowie EC2-B Maus in der CS:GO Edition. Die Maus ist nicht speziell für CS:GO gemacht, sondern das bezieht sich lediglich auf das Design, sprich das CS:GO Logo auf der Maus und die Farbe der Maus.

Vor einigen Jahren waren Features noch das wichtigste, wenn ich mir etwas neues kaufte. So kaufte ich Mäuse mit vielen Tasten, ebenso Tastaturen mit programmierbaren Zusatztasten und selbst, TV, Handys, etc. mit Features, die ich gar nicht nutzte. Doch wie bei allem, dass zu viel kann, kann auch viel kaputtgehen oder Fehler verursachen. Und wenn ich es sowieso nicht verwende, wozu kaufe ich diese Features mit?
Da passt Zowie so verdammt gut in meine Welt. Minimalistisch, schlicht und auf die notwendigsten Funktionen beschränkt aber präzise wie ein Schweizer Uhrwerk. Und das Beste ist, sie kommt ohne eigene Maustreiber aus.

Ich fand die FK2, die ich zuvor 2 Jahre lang zum Zocken verwendet hatte, eine klasse Maus, eigentlich die beste die ich bis dahin für FPS-Shooter hatte. Sie hatten den PWM-3310 Sensor, der schon sehr präzise war. Dann kam die EC2-B mit dem PWM-3360 Sensor und ich fürchtete, dass ich den unterschied gar nicht merken würde. Doch weit gefehlt, der Unterschied ist deutlich. Die Maus reagiert noch viel schneller und ist noch genauer als die FK2. Dass einzige mit dem ich doch 1-2 Wochen zu kämpfen hatte, war die andere Mausform. Die FK2 ist flacher, was mir persönlich lieber ist. Mittlerweile spielt es keine Rolle mehr, weil ich mich an die EC2-B gewöhnt habe.

Wenn wir uns das Datenblatt mal ansehen, dann wird auch klar, warum der Unterschied auffällt. Der PMW3310 hat eine Beschleunigung von max. 30g (130 ips). Der PWM3360 hingegen max. 50g (250 ips). Die Framerate beim PMW3310 liegt bei max. 6500fps, beim PMW3360 bei max. 12000fps. Und das sind noch nicht mal alle technischen Daten, wo der PMW3360 die Nase vorne hat. Kurz gesagt, der Sensor wurde erheblich verbessert. Soweit, dass es wirklich spürbar ist und kein Marketinggag. Die Daten sind kein Geheimnis und können auf der Seite von pixart eingesehen werden.

Um die Maus mal zu beschreiben. Sie verfügt über ein Mausrad, das weder zu locker noch zu schwerfällig ist, also für meinen Geschmack optimal. Wobei ich hier sowieso nicht sensibel bin. Sie besitzt zwei Daumentasten sowie die typische linke und rechte Maustaste. Die Tasten sind leichtgängig um reaktionsschnell zu drücken, aber nicht locker, so das man nicht unabsichtlich Klicks verursacht. Auf der Unterseite befinden sich zwei Knöpfe. Der rechte Knopf schaltet die DPI durch (400, 800, 1600 und 3200 dpi) der linke, und das ist die Neuerung zur FK2, die Pollingrate durch (125, 500 und 1000). Bei der FK-2 musste man beim Einstecken noch eine Tastenkombination halten um die Pollingrate zu definieren. Hier sei noch zu beachten, dass nicht jeder USB-Port mit einer hohen Polingrate klar kommt. Deswegen kaufe ich immer Mainboards, die für das Gaming optimiert sind. Diese besitzen in der Regel einen eigenen dafür vorgesehen USB-Port. Bei den günstigeren Boards ist das aber nicht zwingend der Fall.

Die Gleiter wurden im Gegensatz zur FK2 verkleinert, so sind es nun vier kleine statt nur zwei große Gleiter, das sorgt für weniger Reibung. Zowie legt hier gleich Ersatz bei, und zwar nicht zu knapp, 16 Stück um vier Mal die Gleiter tauschen zu können. Wer auf der Tischplatte spielt, kann davon ausgehen, dass er Ersatz brauchen wird da hierbei eine größere Reibung entsteht. Wer sich der Stoffpads bedient und immer das Mauspad ordentlich hält, wie ich mit meinem Mauspad Reinigungssystem, der wird vermutlich lange ohne einen Austausch auskommen. Ich kann nach den vier Monaten keine nennenswerten Abnutzungserscheinungen erkennen.

Im Spiel verhält sich die Maus, wie schon beschrieben, sehr präzise was ich sehr zu schätzen weiß. Der Unterschied beim Sensor, wie ich schon erwähnte, ist mir gleich aufgefallen. Die Form war anfangs ungewohnt, aber das hat nach 1-2 Wochen dann auch geklappt und ich konnte meine Leistung auch verbessern. Das schreibe ich natürlich nicht nur der Maus zu, aber es ist wie in der Formel 1. Ein paar zehntel Sekunden können über Sieg oder Niederlage entscheiden. So ist es auch beim Gaming. Jeder Vorteil, den Du nutzt, hilft die besser zu sein als die Konkurrenz. Viele kleine Vorteile sorgen für einen größeren Vorsprung. Zowie liefert hier Hardware, die Vorsprung schafft.

Fazit:
Zowie hat es wieder geschafft eine wirklich tolle Maus auf den Markt zu bringen. minimalistisch mit TOP Technik zu einem fairen Preis. Mich überzeugt die Maus und deswegen gibt es eine klare kauf Empfehlung.

 

Zowie Celeritas II – Gaming Keyboard

Info: Dieser Artikel stammt von meinem privaten Blog und ist vom 7. November 2017. Ich hatte die Rezensionen zu diesen Produkten nicht online gestellt damit es nicht heißt, ich schreibe deshalb Positiv über Zowie, weil es einer unserer Sponsoren ist. Die Tastatur ist mit deutschen Sprachlayout leider aktuell nicht zu bekommen. Ich habe bis heute keine bessere Tastatur gefunden, beste alternative bisher ist die Fnatic Rush (ich habe die mit den MX-Red-Silent Switches). 

Ich habe in der Vergangenheit diverse Gaming Tastaturen getestet, ebenso normale mechanische Tastaturen und damit auch meine Erfahrungen gesammelt. Von der Logitech G710+, über die Steelseries 6gv2, die Apex RAW, Cherry MX 3.0 red und blue Switches, Tastaturen von billig Anbietern quer durch Amazon, Razer, Microsoft, uvm. Irgendwann fand ich die CoolerMaster NovaTouch TKL, eine Hybird Tastatur. Sie hat keinen Ziffernblock was Platz spart, sie ist leichtgängig und mit den zusätzlichen Silikonringe, die im Lieferumfang dabei waren, auch noch „leise“. Zumindest so leise das sich meine Freundin nicht beschwert hat die gleich nebenan schläft, wenn ich Abends vor dem Bildschirm hocke. Ein nicht unwichtiges Kriterium für eine Tastatur im Einsatz bei uns zu Hause.
Irgendwann habe ich von der Zowie Celeritas II erfahren, die ersten Bilder waren ernüchtern, weil ich irgendwie etwas erwartet habe, das mich aus den Socken haut. Zwar ist sie sehr schlicht, was mir viel lieber ist als 50 Makro Tasten, ich brauche auch keine RGB-Beleuchtung mit Wellen, Wave, Rave und Disco Effekten, aber ich war dennoch sehr skeptisch. Dazu kam der etwas hohe Preis und die Tatsache, dass sie nicht so leise war, wie ich hoffte (hatte mir ein YouTube Video dazu angeschaut). Die optischen Schalter erschienen mir als nichts was irgendwie Sinn machen würde, denn am Ende ist ja trotzdem eine Feder darunter, was soll da schon anders sein?

Vor ein paar Monaten habe ich mich dann dazu entschieden die Tastatur zu testen (heißt kaufen und ggf. verkaufen, wenn sie mir nicht gefällt). Seit diesem Tag, liegt meine geliebte CoolerMaster NovaTouch TKL nur noch herum, die Zowie hat ihren Platz eingenommen. Ihr könnt mir echt glauben, ich habe Zowie für krank gehalten für die Tastatur so viel Geld zu verlangen (wobei die TKL damals auch 180 Euro gekostet hat), doch sie ist jeden Cent Wert. Die genialste Tastatur, die ich bisher unter den Fingern hatte. Einzige was mir noch lieber wäre, wäre mir eine Version ohne Ziffernblock.
Die Tasten gehen so leichtgängig und präzise, das keine andere, mir bekannte Tastatur, mithalten kann. Wenn man die Silikonringe zwischen den optischen Schalter und den Tasten gibt, wird die Tastatur auch noch um eine Spur leiser. War genug, um mir Beschwerden meiner Freunden zu ersparen, zumindest wenn ich nicht gerade lange Texte schreibe oder zu sehr in die Tasten klopfe.
Mein bevorzugtes Spiel ist CS:GO, aber sie funktioniert natürlich überall anders ebenso präzise, selbst beim Texteschreiben (eh kloar).

Zum technischen Teil gibt es noch ein paar Informationen. Wie schon gesagt, es handelt sich um eine Tastatur mit optischen Schalter, durch die Feder werden die Tasten zurück gedrückt wie auch bei den mechanischen Tastaturen. Die Tastatur verfügt über volles Anti-Ghosting per USB. Für jene, die noch den PS/2 Anschluss nutzen, gibt es sogar noch einen USB auf PS/2 Adapter. Bei PS/2 kann man die Geschwindigkeit noch regulieren (normal, 2fach, 4fach und 8fach). Die Helligkeit der Beleuchtung kann ebenfalls reguliert werden bzw. die Beleuchtung abgeschalten, die Num-, Caps-. ScrollLock-Tasten sind, wenn aktiv weiß. Die Windows-Taste kann deaktiviert werden (wird zur Strg-Taste), wie man es von guten Gaming-Tastaturen erwartet. Ebenso vorhanden sind Ton aus, leiser, lauter sowie für den Player Play/Pause, nächstes und letztes Lied.

Im Lieferumfang ist die Tastatur plus eine Abdeckung (Staubschutz), ein PS/2 Adapter, eine Anleitung sowie ein qualitativ hochwertiger Sticker.

Alles in allem eine sehr gute Verarbeitung. Die kurze Handballenauflage ist angenehm und nimmt nicht viel Platz ein, was mir wichtig ist, da mein Schreibtisch nur eine tiefe von 60cm hat.
Zowie hat hier eine neue Technik in die Gaming-Szene gebracht und investiert in präzise Technik anstatt in Schnickschnack und Klimbim. Wie schon bei der Zowie FK2 Maus, reduziert auf das Wesentliche, genau mein Geschmack. Es wird auch keine Software benötigt, was dafür sorgt, dass die Kommunikation zwischen Game, Betriebssystem und Hardware läuft, ohne einer zusätzlichen Software vom Hersteller. Das sorgt nicht nur für weniger Kommunikationsweg, sondern auch für weniger Fehlerquellen. Angeblich sind ja pro 1.000 Zeilen Code mindestens 1 Fehler. So eine Software kommt schon auf einige Zeilen Code, genug Platz für Bugs 😉
Ich kann die Tastatur nur empfehlen, mir ist aber auch klar das nicht jeder ~140-150 Euro für eine Tastatur bezahlen möchte. Sie ist sicher nicht die günstigste, allerdings auch nicht die teuerste Tastatur im Spielfeld. Doch mit Sicherheit eine die ganz oben mitspielt und viel Freude bringt. Profi Material hat in jedem Hobby seinen Preis, auch bei Gaming Harware.

Man kann sagen was man will, Zowie hat hier eine klasse Tastatur geschmiedet. Aus meiner Sicht, eine klare Empfehlung!

Shop in Österreich ist der 1AShop.at – Geliefert wird Versandkostenfrei, dort habe ich ebenfalls meine Zowie Celeritas II gekauft.

 

Mauspad Reinigungssystem

Ich habe mir vor ca. drei Jahren ein Mauspad von steelseries gekauft im XXL Format (90 x 45 cm). Es gibt auch, wenn nur sehr wenig und selten, 120 x 60 cm große Mauspads. Die sind aber in Österreich (auch über Deutschland) nicht ganz so leicht zu bekommen.

So ein großes Mauspad hat den Vorteil, dass es nicht zu Ende geht und den netten Effekt, dass die Tastatur darunter etwas leiser ist. Der Nachteil ist, es ist nicht so leicht zu reinigen.  Daher habe ich eine Lösung gesucht und auch eine gefunden. Das Bästis Starterkit und die Nachfüllpackung. Klingt komisch? Ist es aber nicht. Es geht hierbei um ein Produkt von Ikea, ein Fusselentferner für Kleidung.

Einfach im Gebrauch und auch recht günstig. Man rollt einfach mit dem Fusselroller über das Mauspad und der Staub, Hautschuppen, etc. bleiben drauf kleben. Der Preis für dieses Unglaubliche Reinigungs-Set liegt gerade mal bei 0,79 Cent für das Starterkit und 2,99 Euro für das Nachfüllset. Viel braucht man nicht. mit einem Nachfüllset kommt man etwa ein Jahr durch bei fast täglichem gebrauch.

Hier geht’s zum Starterkit und hier zur Nachfüllung.

CS:GO Sourcecode wurde geleakt

Auf golem.de habe ich soeben gelesen das der Sourcecode von CS:GO und TeamFortress 2 geleakt wurde. Angeblich handelt es sich dabei um den Quellcode von 2017, dennoch finde ich das sehr beunruhigend, wenn man bedenkt wie viele Cheater es sowieso schon in diesem Spiel gibt. Mit dem Sourcecode dürften es dann noch mehr werden.

HIER geht es zum Bericht von golem.de.

Ich bin gespannt, was Valve für die Zukunft von CS:GO plant. An sich wäre es an der Zeit mit eine neuen, besseren und vor allem sichereren Engine aufzufahren. Das Spiel an sich ist gut, allerdings ist es schon sehr nervend, selbst bei Public Games schafft es Valve nicht, die Server sauber zu halten.