CS:GO Team

Wir haben mit unseren zwei neuen Member wieder ein Full Team. Der Name für das Team ist noch nicht festgelegt. Die zwei neuen Member sind Relaxo und Schokokeks69. Wir begrüßen die beiden in unserem Clan 🙂

Happy Birthday NTKY

Auch wenn es in Zeiten wie diesen nicht viel zu feiern gibt: NTKY wird heute schon ganze 21 Jahre alt. Das ist älter als so manche Member hier im Clan und älter als viele Spieler, die ich so online treffe. Ganz besonders in CS:GO 🙂

Bleibts gesund und passt auf euch auf!

CS:GO Team am Start

Seit gestern haben wir wieder ein CS:GO Team am Start. Es ist noch alles in den Anfängen, noch viel zu tun, sieht aber dennoch gut aus. Namen für das Team gibt es derzeit noch keinen. Das Team besteht aus folgenden Spielern:

  • Projekt-Nero (Team-Leitung)
  • Nijume
  • German Puppy
  • Hacker
  • John
  • Vaati
  • gweep
  • OrdenAmeise

Die Leitung des Teams unterliegt Projekt-Nero. Aktuell geht es vorwiegend um gemeinsames MatchMaking in CS:GO, mit dem Ziel besser zusammenzuspielen mit allem, was dazu gehört.

Nachtrag: Team upgedated – aktueller Stand (2020-08-15)

CS:GO – AMD Ryzen 7 2700x vs Ryzen 7 3800XT

Nachdem AMD die neue „verbesserte“ AMD Ryzen XT-Serie auf den Markt gebracht hat, ich noch auf einem AMD Ryzen 7 2700x herumgurke, dachte ich, ich hole mir so einen neuen Ryzen XT. Da ich nicht der erste mit extrem überhöhten Preisen sein wollte, habe ich noch etwas gewartet. Ich habe die beiden CPU’s im Standardtakt getestet mit dem FPS Benchmark in CS:GO.

Zum Einsatz kam hierbei ein ASUS Mainboard mit dem x470 Chipsatz, 64GB DDR4 Ram (3200), eine ASUS ROG Strix 1080 GTX sowie die beiden CPU’s mit einem bequiet! Dark Rock 4 Pro Prozessor Kühler und der Thermal Grizzly Kryonaut Wärmeleitpaste.

Das Ergebnis ist:
AMD Ryzen 7 2700x – 298,91 fps
AMD Ryzen 7 3800XT – 426,62 fps

Wer also einen 3700x oder einen 3800x besitzt, gewinnt dadurch kaum etwas, steht sich nicht zum Preis Leistung. Auch für mich war es nur bedingt sinnvoll, ich wollte über die gesamte Bandbreite nicht mehr unter 240 fps kommen, da mein Monitor mit 240 Hz arbeitet. Allerdings, je nach Map und Stelle, sowie Spieler und Granaten, kommt es auch mal vor, dass ich auch unter die 240 fps komme, wenn auch nur selten.

Mit meinem Setup macht das Übertakten übrigens kaum einen Sinn, ich habe die ASUS Software Übertaktung bei einer Raumtemperatur von 30°C durchgeführt, so komme ich auf einen Basistakt von 4500 MHz. Das ist allerdings, bei dem anscheinend verbesserten Turbotakt sogar so, dass ich mit 421,19 fps weniger fps habe, als ohne Übertakten. Allerdings eine stabilere Taktrate, da die CPU nicht ständig nach oben und unten taktet. Das passiert einfach deshalb, weil die Engine von CS:GO nicht fähig ist, mit Multicore gut umzugehen bzw. auch beim Singecore nicht ansatzweise die CPU voll ausnutzt. Wir reden hier bei ca. 25-28% beim AMD Ryzen 7 2700x.

Dennoch bin ich ganz zufrieden mit der Leistung, ich werde mir ggf. noch eine Wasserkühlung besorgen und an einem etwas kühleren Tag noch einen Versuch des Übertakten starten. Ggf. lässt sich noch etwas mehr über die ASUS Software rausholen. Alternativ kann man sich natürlich auch selbst spielen, da geht garantiert noch mehr, ich allerdings habe immer gerne einen Sicherheitspuffer. Letzt endlich soll die CPU doch länger halten, da ich sie später noch als Server einsetzen werde. Aktuell bin ich aber mit dem +30% mehr Leistung gegenüber dem 2700x zufrieden.

Das nächste Aufrüsten des PC’s sollte dann mit der 4000er Serie von AMD einhergehen und dann lohnt sich vielleicht auch eine neue Grafikkarte der nVidia 3000er Serie, oder AMD haut noch etwas raus, das mich interessiert.

Vielleicht konnte ich jemanden damit helfen bei der Kaufentscheidung. Wer genug fps hat und mit seinem System zufrieden ist, sollte sowieso auf die neuen 4000er CPUs von AMD warten.

Übrigens, den Ryzen 9 3900XT hatte ich auch in Erwägung gezogen, da dieser aber für 120 Euro mehr, max. 20 fps mehr bringt, fand ich das nicht lohnenswert. Darüber hinaus ist dieser, technisch bedingt, schlechter zum Übertakten. Bringt aber bei anderen Applikationen durchaus seine Vorteile, nur eben bei CS:GO nicht.

SoundBlaster X G6

SoundBlaster ist seit vielen Jahren einer der Standardhersteller beim Thema Sound und Computer. Die Firma liefert seit vielen Jahren solide gute Hardware im Consumer Bereich. Daher kann man in der Regel, wie auch bei Logitech nichts falsch machen. Je spezieller das Thema ist, mit dem zu tun hat, desto eher greift man dann zu speziellen Komponenten. Ein Musiker wird eher zu spezielleren Soundkarten greifen als Standardanwender, ebenso der Gamer zu dem ihm passenden Genre.

In meinem Fall ging es um Gaming und ehrlich gesagt hätte ich auch gar nicht zur SoundBlaster gegriffen, wenn mein Headset (Sennheiser Game Zero) nicht schon so speziell wäre. Die Ausgangslage war, dass Sennheiser Game Zero ist in den Höhen und Mitteltönen sehr stark, was für mein Anwendungsgebiet Shooter, speziell CS:GO sehr von Vorteil ist. Stimmen und eben Steps werden gut hervorgehoben. Meine Zowie Vital tut das übrigens auch ganz gut, weswegen das Headset und die Soundkarte nicht ganz kompatibel miteinander sind. Mit der kleinen SoundBlaster Play 2! Klang das schon besser, allerdings habe ich festgestellt, dass diese kleine USB-Soundkarte einfach zu wenig Leistung hat, um das Headset zu befeuern. Also habe ich mir einige Alternativen angeschaut und bin bei der SoundBlaster X G5 bzw. G6 angelangt. Mehr geht natürlich immer, ist nur eine Frage wie viel man bereit ist, dafür zu bezahlen. Ich habe mich, da ich einen guten Preis für die G6 gefunden habe, für die G6 entschieden. Dieses USB-Soundkarte harmoniert ganz gut mit dem Sennheiser Game Zero. Für Musik kann man sich auch die Equalizer anpassen und als Profil speichern. Es gibt einen optischen Eingang sowie Ausgang, welche ich aber nicht nutze als auch Klinke. Einen Lautstärkenregler, mit dem man auch lautlos schalten kann (einfach auf den Regler drücken), es gibt einen Schalter für normale Headsets und Kopfhörer im höheren Ohm Bereich und einen Schalter zwischen SBX- und Scout-Mode. Letzterer ist eben für die Shooter. In der Software kann man ebenfalls durch mehrere Funktionen durchschalten, spezielle Profile für Spiele, Film, Musik, usw., die Farben einstellen wie die obere Led leuchten soll (bei mir also Off, ich brauch den Ganzen Aurora/RGB Mist nicht) Leider betrifft das nur das X, ich brauche z. B. auch keine LED beim Lautstärkenregler. Ich spiele mit Licht und nicht im Dunkeln. Hier kommen wir übrigens zu einem Manko der Soundkarte, was viele von Tastaturen kennen oder Mäusen, die auch dann leuchten, wenn der PC abgedreht ist. Das macht diese Soundkarte leider auch.

Sonst bin ich Happy damit, ich wäre aber froh gewesen, es würde wie bei Zowie, ohne einer fetten Software funktionieren. Je weniger Software, desto weniger Fehler. Die Software (32 Bit) verbraucht um die 180-190 MB vom Arbeitsspeicher. Das ist nicht wenig, aber heute ohne weiters vertretbar. Unter 16 GB Ram sollte heute sowieso kein Gaming PC ausgestattet sein. CPU-Auslastung bleibt bei meinem AMD Ryzen 7 2700x stehts auf 0% für die USB-Soundkarte.

Die Soundkarte bietet auch eine 7.1 Unterstützung an, soweit ich weiß ist das Software mäßig simuliert, mein Headset ist Stereo, daher ist es immer deaktiviert. In CS:GO funktioniert Surround Sound nicht wirklich, mit Stereo spielt es sich wesentlich besser.

Fazit: Die letzten drei Jahre war ich mit der SoundBlaster Play 2! bzw. mit der Zowie Vital und den Razer Hammerhead Pro v2 ganz gut unterwegs und konnte sehr oft Dinge hören, die andere nicht hörten. Da ich aber nun beim letzten von vier Hammerhead Pro v2 In-Ear Kopfhörer angekommen bin (alle sind mit einem Kabelbruch kaputt gegangen, bis auf eines) und ich festgestellt habe, das nun der Vorteil den ich einst hatte, durch die immer besser werdenden Headsets verloren ging, musste eine neue Lösung her. Fürs Gamen kann ich das Sennheiser Game Zero und die SoundBlaster X G6 empfehlen. Wer mehr Wert auf Musik und Filme legt, der auch nicht nur ein Spiel spielt, der sollte zu einem Headset greifen, das sich allgemeiner Einsetzen lässt, z. B. Sennheiser Game One (hab ich allerdings nur gelesen, nicht getestet). Die SoundBlaster X G6 ist zumindest zu ziemlich allem kompatibel, da sie zwar fürs Gaming ausgelegt ist, aber das definiert sich eigentlich nur durch den Scout Mode (den hatte meine SoundBlaster Play 2! Auch schon, die Play 3! Übrigens nicht).
Abgesehen von den LED, welche auch dann leuchten wenn der PC abgedreht ist, habe ich nichts gefunden das ich schlecht finden würde, sie hat aber auch nichts was mich aus den Socken haut. Es ist eine Soundkarte für Gamer und tut das was ich mir erwarte, soweit zu meiner Zufriedenheit.  Die Soundleistung ist in der Preisklasse definitiv in Ordnung, besseres gibt es definitiv, ob es das Wert ist muss jeder für sich entscheiden.

 

Sennheiser Game Zero im Test

Das Sennheiser Game Zero platziert sich definitiv als Gaming Headset. Ich würde sogar sagen, es geht auch stark Richtung Shooter und ähnlichen Spielen, wo man auf Geräusche der Gegner angewiesen ist. Das merkt man an der Soundwiedergabe, wo Höhen und Mitteltöne stark hervorgehoben werden.

Angeschlossen wird das Game Zero an der Soundkarte. Entweder über getrennte 3.5 mm Klinkenstecker, Mikrofon und Headphone-Speaker oder über einen 3.5 mm Klinkenstecker, bekannt von den Smartphonekopfhörer wo alles über ein Kabel übertragen wird. Beide Kabel sind im Lieferumfang enthalten. Dazu gibt es noch eine nette Tasche für den Transport, z. B. zu LAN-Partys bei Freunden oder Veranstaltungen.

Ich habe das Game Zero auf drei Soundkarten getestet. Erst auf der Zowie Vital und der SoundBlaster Play2! (da diese gegenüber der 3er den Scout Mode hat). Auf der Zowie Vital klang das Ganze äußerst seltsam, was ich mir erst gar nicht erklären konnte. Alles war sehr dünn und ich konnte mit keiner Einstellung ein brauchbares Ergebnis erziehen. Es klang immer „außerirdisch“. Auf der SoundBlaster Play2! Klang es für mich brauchbar, aber ich habe bemerkt, dass die kleine Soundkarte nicht das Potenzial des Game Zero umsetzen kann. Das war so in etwa als würde mein sich die beste CPU und die beste Grafikkarte kaufen, aber mit einer Festplatte und nur 4 GB Ram unter Windows betreiben.

Daher habe ich mir die SoundBlaster X G6 dafür zugelegt. Mit dieser hat man einige Einstellmöglichkeiten, womit man das HeadSet dann auch für Musik und Film nutzen kann, wer fette Bässe erwartet wird aber auch hier enttäuscht, dafür ist das HeadSet einfach nicht ausgelegt. So richtig stimmig wird das Headset nie für Musik und Film, aber durchaus nutzbar. Allerdings nur wenn die Soundkarte entsprechend mitspielt. Das ist der Grund, warum die Zowie Vital absolut nicht passt, die Soundkarte von Zowie ist ebenfalls auf das Gaming zugeschnitten und beide Liefern einfach zu viele höhen und Mitteltöne. Selbst bei vollem Bass klingt es mit dem Game Zero noch viel zu dünn. Da die Zowie Vital USB-Soundkarte im deutschsprachigen Raum, aktuell, nicht mehr zu bekommen ist, ist es für die meisten sowieso kein Thema.

Mit der Kombination Sennheiser Game Zero und der SoundBlaster X G6 bin ich sehr zufrieden. Ich kann die Steps sehr gut hören, an der Stelle muss gesagt werden, ich spiele fast nur CS:GO. Für andere Spiele wäre mir der Sound ggf. sogar zu dünn, bei allen Shootern natürlich sehr hilfreich. Ich könnte mir vorstellen das diese Kombination auch bei Rainbow 6 Siege sehr gut funktioniert, allerdings ist mir das Spiel zu sehr in die Fantasie Schiene abgedriftet.

Zum Thema Passform, das Headset sitzt sehr gut und angenehm. Typisches Problem bei geschlossenen Kopfhörer ist das Schwitzen bei zunehmenden Temperaturen (Ohr-Polster sind austauschbar). Mehr kann ich dazu nicht sagen, es gibt nichts das mich stört, auch nach längerem zocken. Ich wüsste auch nicht was man daran ändern könnte, außer vielleicht eine Kühlung 😊 Die Geräuschunterdrückung von Umgebungsgeräuschen funktioniert ähnlich der Ear-in, wenn auch nicht ganz so gut. Was mich stört, ist der Lautstärkeregler am Kopfhörer. Beim ablegen drehe ich oft leiser, an sich mache ich das aber auf der USB-Soundkarte über den Regler oder über die Fn-Taste und F2 bzw. F3 (leiser, lauter) über die Zowie Celeritas II Tastatur, Ähnliches gibt es auf zahlreichen anderen Tastaturen.
Irgendwo habe ich gelesen, dass man das Kabel, wenn es auf der Kleidung streift, im Headset hört, wenn man sich bewegt. Ich muss sagen bedingt. Es stimmt, allerdings ist es mir beim Spielen nicht aufgefallen, da ich beim zocken nicht herumtanze oder mich ständig bewege. Könnte besser sein, ja, aber es hat mich zu keinem Zeitpunkt gestört, wenn es mal vorgekommen ist. Das liegt definitiv an dem etwas zu steifen Kabel, hier könnte Sennheiser etwas nachbessern.

Das Gewicht liegt bei 300 g, das ist laut anderen Tester nicht unbedingt leicht, fällt aber meiner Meinung nach nicht auf. Es drückt nicht, sitzt gut und ist somit kein Thema. Wichtiger ist vielmehr der Frequenzbereich, der von 15 – 28.000 Hz geht. Da ist definitiv alles für jeden dabei, selbst wenn jemand sehr feine Töne wahrnehmen kann. Betrieben wird das Headset mit 50 Ohm, für alle, die sich die Frage stellen, was muss ich auf meiner Soundblaster X G6 einstellen, der Schalter ist auf L zu setzen.

Fazit:

Für mich ist es ein Gaming Headset für Shooter, weniger geeignet für alltägliche Dinge. Gemacht für Gaming, so wie ein richtiges Rennrad für die Straße gemacht ist und ein Mountainbike für unebenes Gelände, so ist dieses Headset auf Gaming (Steps und Voice) abgestimmt. Ich bin sehr zufrieden damit und bin schon gespannt, wie lange es hält bzw. wann die Leistung nachlässt.

Zur Info: Das Headset und die Soundkarte habe ich selbst erworben, die Hardware wurde nicht gesponsert oder zur Verfügung gestellt. Das ist mein aktuelles Equipment und daher auch keine Werbung.

Zowie Vital Audio System

Info: Diese Rezension stammt vom 4. Oktober 2018 auf meinem privaten Blog. Die Zowie Vital USB-Soundkarte habe ich auch aktuell noch im Einsatz.

Jetzt habe ich die Hardware schon eine ganze weile im Einsatz und es wird Zeit mal die Rezension über meine neuersten Errungenschaften zu schreiben. Ich beginne heute mal mit der USB-Soundkarte aus dem Hause Zowie.

Wie bei bisher allen Zowie Gaming Produkten die ich habe/hatte, braucht man auch hier wieder keinen Treiber. Das wirklich Geniale an der Sache ist, die Soundkarte, das Audiosystem, funktioniert nicht nur unter Windows 10 (das ich seit 1803 nicht mehr mag) sondern auch unter Linux (was ich seit 1803 mehr mag als jemals zuvor). Das hat mich wirklich überrascht. Generell muss man ja sagen, das Linux schon so gut, wie alles unterstützt.

Aber nun zur Hardware. Das Zowie Vital Audio System hat alles, was ich brauche. Ich kann die Lautstärke regeln, zwischen Headset und Lautsprecher hin und herschalten. Ich kann denn Bass und Treble verstellen. Das Mikrofon kann ich muten, ebenso lauter und leiser stellen. Und das alles ohne Software, nur über das USB-Device.

Ich habe zuvor die SoundBlaster Play! 2 USB-Soundkarte benutzt, weil ich mir irgendwann eingestehen musst, dass die Realtek Soundchips am Mainboard kacke sind. Sie reichen für normale Dinge, um einfach einen Ton zu haben oder nebenher ein wenig Musik abzuspielen, aber nicht für Games, wo man lauscht, wo sich gerade der Gegner befindet (das gilt vor allem bei Multiplayerspiele).

Surround ist seit dem Tag, an dem ich begriffen habe, das er über Headsets gar nicht möglich ist, auch kein Punkt mehr für meine Gaming, verwende ich nur noch In-Ear Kopfhörer. Das alleine hat mir schon Vorteile gebracht, dann habe ich die SoundBlaster genutzt, was noch mal einen Sprung nach vorne brachte und ich somit schon mehr, als 95% der Spieler in CS:GO, gehört habe. In Rainbow Six Siege hat sich das etwas geändert, da es schwerer wurde, zu erkennen, von wo gerade die Geräusche kamen. Das hat sich mit dem Zowie Vital ordentlich verbessert. Bei Rainbow Six Siege spielt man vor allem in Räume und die Steps und anderen Geräusche reflektieren sich auf den Wänden. Das macht es schwerer den Gegner zu lokalisieren. Mit dem Zowie funktioniert das aber sehr gut, wesentlich besser als mit den SoundBlaster USB-Karten.

Ich muss aber auch ehrlich sein, der Sprung zwischen der OnBoard Soundkarte und der SoundBlaster Play! 2 fiel höher aus als zwischen der SoundBlaster Play! 2 und dem Zowie Vital. Der Unterschied ist aber hörbar und bringt im Gaming (vor allem um Multiplayer) Vorteile. Die Play! 2 gibt es übrigens nicht mehr neu zu kaufen (außer vielleicht Restposten), der Nachfolger Play! 3 versagt, das Teil rauscht störend.

Aber auch so ehrlich, das wie bei allen Produkten wo es in den Profi-Sektor geht, liegen die Kosten für ein wenig Verbesserung recht hoch. Diese Erfahrung habe ich bei der Fotografie, bei der IT (z.B. Unterschied GTX 1080 zu GTX 1080 Ti) sowie auch beim Mountainbike gemacht. Dort kostet jedes Gramm ab einer bestimmen Preisklasse so viel, das sich fast ein Kleinwagen darum ausgeht.

Mein Fazit: Eine super Soundkarte für einen zugegebenen höheren Preis (zu diesem Zeitpunkt 177 Euro), die in allen Bereichen überzeugen kann. Man kann alles über die Tasten steuern, HeadSet und Lautsprecher gleichzeitig anstecken, kompatibel zu Windows und Linux (getestet mit Ubuntu Desktop 18.04 LTS). Aber das Wichtigste, beim Gaming bringt sie Vorteile, man kann die Gegner noch besser lokalisieren (getestet bei Shooter) als mit gewöhnlichen Soundkarten.